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Strukturontologie ( die Lehre vom Sein und seinen Prinzipien )

Die Erfahrung zeigt, daß Menschen maximal 100 oder 115 Jahre alt werden können , d.h. sie können 5 1/2 mal so lange leben wie ihr Entwicklungsalter andauert , das man mit 20 Jahre ansetzt . ( Zu Hufelands Zeiten : Für Tiere 8 mal Entwicklungsdauer . Für den Menschen nannte er ein Entwicklungsalter von 25 Jahren und kam zu einem absoluten Alter des Menschen von 200 Jahren ( C.W. Hufeland 1797 ) )

Ob der Mensch aber das Alter von 100 oder 115 Jahren erreicht , hängt dann ab von der individuellen KONSTITUTION , d.h. dem ( angeborenen ) phylogenetischen Erbe , der ( erworbenen ) DISPOSITION d.h. der Erlebnisfähigkeit und von der LEBENSSITUATION in der er sich befindet , d.h. von den Umweltfaktoren , mit denen er zu schaffen hat oder denen er erlegen ist .

In bezug auf die Lebensdauer von Lebewesen prägten Francis Glisson ca 1740 und John Brown 1780 die Worte INCITABILITAS ( IRRITABILITAET , Erregungsprinzip ) / ERREGBARKEIT ( EXCITABILITAS ) , E. Kant 1760 SELBSTORGANISATION , W. J. Schelling 1805 REPRODUKTION , E. Zermelo um 1900 in M. Planck: Wissenschaftliche Selbstbiographie ( J.A. Barth 1948 ) und E. Schrödinger 1944 NEGENTROPIE ; aperiodischer Kristall oder aperiodischer fester Körper , R. P. Feynman 1958 NANOTECHNOLOGIE , E. Schrödinger 1927 und Glauber 1963 KOHÄRENTE ZUSTÄNDE , H. Fröhlich 1968 " Bose - Kondensations - ähnliche " Mechanismen , GIANT DIPOLES , COHERENT EXCITATIONS , A. Popp 1976 BIOPHOTONEN , B. Fuller 1975 und H. Haken 1981 SYNERGETIK , Wallin 1927 und L. Margulis 1998 SYMBIOSE und sequenzielle Symbiontentheorie , M. Maturana und F.J. Varela 1984 AUTOPOESIE , H.v. Förster 1970 NICHTTRIVIALITÄT , Fließgleichgewichte , N. Tesla 1892 , W. Ostwald 1895 , L.v. Bertalanffy 1930 und I. Prigogine 1980 DISSIPATIVE SYSTEME ,
Pythagoras von Samos ca 350 v.Chr. , A. Eddington 1935 , M.-L. v. Franz 1975 ZAHL UND ZEIT , C. G. Jung 1952 SYNCHRONIZITÄT ,
H. Rombach 1994 KONKREATIVITÄT und IDEMITÄT .
Keinesfalls sind in diesem Zusammenhang die Schöpfungsmythen der Religionen ( re = zurück, ligo = ich binde ) zu vergessen . Die Aufzählung kann nicht vollständig sein .

Jakob v. Uexküll schuf den Begriff des FUNKTIONSKREISES , J. Piaget den der SENSOMOTORISCHEN INTELLIGENZ . H.Selye führte in bezug auf Krankheit die Bezeichnung STRESS ein und P. Matzinger erfand dann wieder das im Prinzip bereits von J. Brown 1780 beschriebene GEFAHRENMODELL DER IMMUNITÄT in bezug auf Umwelt in der Medizin .

Lebende Organismen entwickeln sich über Jahre und Jahrzehnte . Mit zunehmendem Alter der Organismen geht aber auch deren Idealstruktur verloren . Zellkerne mutieren oder hybridisieren mit fremden Kernbaubestandteilen oder sie werden polyploid . Zellmembranen werden verändert und verlieren ihren Zusammenhalt . Zellen geben aus ihrem Stoffwechsel andauernd und nicht nur unter definiertem Stress vermert Photonen ( Licht ) ab und desaggregieren ; ab dem 60. Lebensjahr steigt die Krebshäufigkeit beim Menschen steil an . Die 9 x 2 plus 2 Struktur der Zellfilamente verliert an Exaktheit , gehäuft treten 8 und 3 - Muster auf . Der Anteil der im polarisierten Licht rechtsdrehenden Aminosäuren steigt gegenüber dem körpereigenen linksdrehenden Anteil kontinuierlich an ; mit der Bestimmung des Anteils an rechtsdrehender Asparaginsäure in der Zahnpulpa z.B. lässt sich das Alter eines Menschen bis auf 3 Jahre genau bestimmen . Parasitäre Einflüsse , die fundamentale Neigung aller Lebewesen zu Symbiose , Kannibalismus und Gewalt und die Ablagerung von sog. Schrott und Unrat entwickeln und verändern die lebendige Struktur und deren Funktion zusätzlich . Und man braucht sich ja selbst nur anzusehen und sich mit seinem Jugendphoto zu vergleichen .

In der UMWELTMEDIZIN geht es dann um die Rückwirkung von chemischen ( toxischen ) und physikalischen und auch sozialen Einwirkungen auf den Menschen .

Die Umweltmedizin hat sich in Deutschland in den letzten 40 Jahren innerhalb einer technologischen Gesellschaft im Rahmen der industriellen Revolution aus der ( Seuchen- ) HYGIENE und Infektiologie über die Teilbereiche Sozial- und Arbeitsmedizin entwickelt . Die Infektiologie verabschiedete sich in der gleichen Zeit aus der Hygiene zur Mikrobiologie . Man hatte jetzt ja wirksame Antibiotika .

Ursprung

Mit einem steigendem Durchschnittsalter des Menschen ( vor 100 Jahren betrug die durchschnittliche Lebenserwartung 55 Jahre, heute bereits über 75 Jahre ) wird die INFEKTIOLOGIE in der Rückbesinnung auf unseren Ursprung , nämlich auf die sexuelle Infektion einer Eizelle durch ein Spermium wieder deutlich an Bedeutung gewinnen müssen.

Mit einer sexuell symbiotischen Infektion also kam das Leben und kamen Krankheit , Geburt und Tod in die Welt . Mit der symbiotischen Infektion kamen aber auch die Erlebnisfähigkeit , die Erinnerung , die Phantasie , die Fürsorge , die Hilfsbereitschaft und die Steigerung der Lebenserwartung hinzu .

Begonnen hat dann die Steigerung der Lebenserwartung mit der Pockenschutzimpfung im 18. Jahrhundert und 1920 mit der aktiven Diphterie - Immunisierung . Getragen wurde sie mit der Verbesserung von Reichtum und Bildung für alle durch die industrielle Revolution der letzten 100 Jahre und durch die Erfindung der Hygiene . Gehalten wird die Steigerung der Lebenserwartung ( erst ganz zuletzt , als die Lebenserwartung in den westlichen Nationen bereits das Alter von 70 Jahren erreicht hatte ) mit der Erfindung der Antibiotika ( nach 1945 Penicillin , Streptomycin vor allem im bezug auf Syphilis und Tuberkulose ) .

Die Steigerung der Lebenserwartung auf über 70 Jahre hat aber dann zu einer enormen Steigerung bei den sog. " Kollateralschäden der Zivilisation " geführt , wie Cholesterinerhöhung , Diabetes mellitus , zu hohem Blutdruck , Herzinfarkt , Schlaganfall , Brustkrebs , Demenz . Seitdem hat sich der Schwerpunkt auf die Begrenzung und neuerdings im großen Stil auf die Verwaltung und auf die Bestimmung diagnosebezogener Patienten - Risikoklassen und deren durchschnittlichem Behandlungsbedarf ( § 85a SGB 5 ) verlagert . Um das staatliche Krankenkassen - System finanzierbar zu erhalten müssen sich Patienten der staatlichen Krankenkassen heute einer Risiko - Klassifizierung unterwerfen und deren staatlicher Verwaltung sowie sanktionierten Vorsorgeuntersuchungen unterziehen, wobei der Arzt zum Patientenbewirtschafer zu verkommen habe .

Vielleicht sollten wir uns auf unseren Ursprung zurückbesinnen . Vielleicht sollten wir bei allen Standard - Leistungen und Spitzenleistungen der heutigen Medizin mit der Erfindung und dem Aufspüren neuer biologischer Behandlungsstrategien im Rahmen einer mikrobiellen Ökologie ( 1975 ) ( Bakteriophagen , Bakteriovoren , Bucky - Antibiotika ( Buckytubes und Buckyballs im Nanometerbereich ) , evtl. auch einer Mikrowellen - Resonanz - Antibiose ( R.R. Rife 1933 , H. Fröhlich , S.P. Sitīko ) und einer ökologischen Biochemie ( J.B. Harborne 1995 ) in biochemischer Koevolution ( P.R. Ehrlich, P.H. Raven 1964 ) rechtzeitig neue Schwerpunkte setzen .

Dies kann nur parallel zu der diagnostischen Gentechnologie ( der Bestimmung der krankheitsdefinierenden genetischen Signatur ) und der Erfindung und Entwicklung von Impfstoffen , Seren und Antibiotika geschehen .

Die Antibiose betrifft das gesamte Spektrum von Fraßabwehrmechanismen sowohl bei Pflanzen ( z.B. Terpenweg , Phenolweg , Stickstoffweg ) als auch bei Tieren ( z.B. Behausungs- , Verkalkungs- , PH- , Thermoregulations- , Polypeptidweg ) , Pilzen ( z.B. Halogenweg ) und Protoktisten ( z.B. Enzymweg ) ebenso wie die bildgebenden Verfahren im Nanometerbereich ( T.E Bearden ) .

Nicht Biochemie , inneres Milieu und Immunkompetenz , oder Entwicklungsbiologie oder Umweltmedizin allein , sondern das Risiko der Nanomedizin entspricht der Rückbesinnung auf unseren Ursprung .

Nicht Klassifizierung und Verwaltung von Krankheiten und die Bestimmung von durchschnittlichem Behandlungsbedarf als Grundlage für die staatliche Ressourcenverteilung , sondern Kreativität und Innovation !

Ein BAKTERIEN VERDACHT PROJEKT könnte in diesem Rahmen weiter führen .

Alte Menschen könnten dann mehr noch als heute schon Multiplikatoren und unverzichtbare Kulturträger in global hektischen Zeiten sein .


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