Inneres Milieu , Immunkompetenz
Immunsystem


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Nach der antiken und in der indischen Medizin werden alle physischen und psychischen Funktionen der Person von Säften und Elementen beherrscht .

Das Leben ist ein Spiel der Säfte und der Elemente.

Der Stoiker Poseidonios gilt als der Begründer für das humorale ( Säfte- ) Denken von Mittelalter und Renaissance . Die beobachteten Störungen in der Zusammensetzung der Säfte des Lebens führten zur Humoralpathologie - wie sie Galenus von Pergamon formuliert hat - und zur Klostermedizin des Mittelalters .

Die Humoralpathologie und deren Variante, die Humoralphysiologie, erscheinen heute als Biochemie, Pharmakologie und als Labormedizin.

Die antiken Elemente waren Luft oder Wind, Galle, Schleim. Gemeint waren aber nicht die realen Substanzen, sondern deren immaterielle Prinzipien.

Mit der Erfindung des Mikroskops stand um 1855 dann die Zellularpathologie im Mittelpunkt des Interesses.

Über 100 Jahre später kommt über die Biochemie und die Kolloidchemie bzw. die Nanotechnologie und die psychosomatische Medizin dann die Pathologie der Einzelperson in ihrem sozialen Gefüge wieder in das medizinische Bewußtsein.

Biochemisch zeigte sich der Ursprung des Lebens als eine Chromosomen - Doppelhelix in einer in Paaren geordneten 4 - Buchstaben - Sprache ( G-C, A-U ) in einer 8 - ter Korrespondenz von höchster Stabilität .

Über einen zweiten Code , über die ribosomale Zwischenwelt - , korreliert diese Chromosomen - Welt in Dreier - ( Triplett - ) Einheiten mit der 20 Worte - Sprache der Aminosäuren und Polypeptide .

Auffällig ist die Parallele zu der Zahlenfolge der " Magic Numbers " der Atomphysik: 2 , 8 , 20 ... Die Zahl 3 stört.


Ärzte orientieren sich heute sowohl phänomenologisch unmittelbar erlebnishaft am Erscheinungsbild und den Auswirkungen einer Krankheit und an den Ergebnissen der Humoral- und Zellularpathologie als auch evolutionsbiologisch an dem Wissen um das Phänomen Krankheit:

A. phänomenologische Betrachtungen:

1.   Symptome und Zeichen; Anamnese und Befund
2.   Laborbefunde
3.   Diagnosen und Differentialdiagnosen - Konsens
4.   Verlauf
5.   Komplikationen
6.   Epidemiologie
7.   Ätiologie
8.   Pathophysiologie
9.   Behandlungs - Konsens
10. Langzeitfolgen

B. evolutionsbiologische Betrachtungen:

11. Welche Krankheitszeichen und -Symptome sind direkte Auswirkungen der Krankheit und welche entsprechen der Abwehr durch den Kranken ?
12. Warum ist die Anfälligkeit für die Krankheit genetisch erhalten geblieben ?
13. Tragen neuartige Umwelteinflüsse zur Entstehung der Krankheit bei ?
14. Bei Infektionskrankheiten gilt zusätzlich :
a ) Welche Symptome und Zeichen der Krankheit begünstigen den Kranken ,
b ) welche den Krankheitserreger und
c ) welche keinen von beiden ?
d ) Mit welchen Strategien versucht der Krankheitserreger die Verteidigungs- mechanismen des Kranken zu umgehen und welche besonderen Verteidigungs- mechanismen besitzt der Kranke gegen diese Strategien des Erregers ?

Das Leben ist eine zu Tode führende Infektionskrankheit ( L. Margulis ), nämlich das Ergebnis der Infektion einer Eizelle durch ein Spermium. Im Laufe des Lebens werden zahlreiche weitere Infektionen in dieses Leben harmonisch integriert. Gelegentlich gelingt dies nicht. Ein BAKTERIEN VERDACHT PROJEKT könnte dann helfen .


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